Tag der Organspende

Am 1. Juni war Tag der Organspende. Deutschlandweit gingen Menschen für die Organspende auf die Strasse. So auch wir!

In der Neuhauser Strasse

Der Infostand mit vielen Materialien zum Thema Organspende in der Neuhauser Straße

Viele Interessierte kamen und suchten das persönliche Gespräch

Ein toller Standort bei schönstem Kaiserwetter im Schatten der Platanen. Das Team der IG München bei der Arbeit.

Wie Nierenkranke ihre Erkrankung bremsen können

Dieser Arktiel zitiert Herrn Prof. Jan Galle, der betont, dass Patienten die Möglichkeit unterschätzen, positiven Einfluss auf die Entwicklung Ihrer Erkrankung zu nehmen und identifiziert folgende Risikofaktoren:

  • Rauchen
  • Übergewicht
  • zu wenig Bewegung
  • gute Ernährung
  • zuviel Flüssigkeitsaufnahme kann schaden anrichten (ggü. der allegemeinen Meinung viel trinken ist hilfreich. „Mindestens soundsoviele Liter“

Letzlich sei eine Nierenerkrankung eine Erkrankung der Gefäße. Alles was den Gefäßen schadet, schadet auch der Niere.

Neue Lokation für Stammtischtreffen

Kurzmitteilung

Achtung!

Wir wechseln ab Oktober 2018 unser Stammtischlokal und „ziehen“ um ins Hofbräu Obermenzing in die Verdistraße 125. Der Stammtisch am 21.Oktober findet bereits dort statt. Es stehen Parkplätze zur Verfügung. Öffentlich ist die Wirtschaft z.B. mit der S2, Haltestelle Obermenzing und dann weiter mit dem Bus 143, Haltestelle Wöhlerstraße, erreichbar.

Die Stammtische am 18. März und am 06. Mai finden noch im Hotel zur Post in Pasing statt.

Vortrag – Die aktuelle Organspendesituation und der Ablauf einer Organtransplantation

Stammtisch am 25.02.2018 im Hotel zur Post, München-Pasing

Vortrag von Frau Dr. Angelika Eder

Die Zahlen, die Angelika Eder auf mehreren Folien präsentierte, sprechen eigentlich für sich. In den letzten Jahren ging es mit der Organspende in Deutschland nur abwärts. Eine medizinische Katastrophe, für die auf den Wartelisten stehenden schwerkranken Patienten. Wenn es streng nach den Kriterien gehen würde, müsste Deutschland aus dem Verbund Eurotransplant hinausgeworfen werden. Die Kennzahl ist hier: Organspender pro 1 Million Einwohner eines Landes. Eurotransplant fordert mindestens 10 Spender um Mitglied werden zu können, 2017 lag Deutschland bei 9,3.

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Versagen des deutschen Organspendesystems

Dramatische Entwicklung bei den Organspenden 2017
-Tiefpunkt erreicht!

Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) meldet wie jedes Jahr im Januar die Spenderzahlen für das vorhergehende Jahr. Bundesweit gab es 797 Organspender, 60 weniger als 2016, so die DSO in ihrem Bericht. Während im Jahr 2016 insgesamt noch 2867 Organe transplantiert werden konnten, waren es 2017 nur noch 2594. Ein Einbruch von fast 10 Prozent!
Das ist der niedrigste Stand bei den Organspenden seit 20 Jahren. Ein Skandal!

Gleich nach der Veröffentlichung des Berichts war der Aufschrei in der Presse hoch
– genau für zwei Tage – dann verschwand dieses Thema wieder im Nirwana. Sogar Christina Berndt von der Süddeutschen Zeitung, die in den letzten Jahren ja kein gutes Haar an der Transplantationsmedizin gelassen hat, schreibt in ihrem Kommentar vom 12.01.18: „Deutschland ist international nicht mehr ernst zu nehmen. Jedenfalls wenn es um Organspenden geht. Der gerade erschienene Jahresbericht der Stiftung Eurotransplant attestiert der Bundesrepublik ein krankes, kurz vor dem Siechtum stehendes Transplantationssystem“

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